Düdingen verliert gegen Angstgegner

Veröffentlicht: 24. November 2014 von cbaeriswyl in Saison 2014/2015, Spielbericht
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Genf-Servette II bleibt der Angstgegner der Düdingen Bulls. Die Sensler verloren am Samstag trotz klarem Chancenplus auswärts mit 2:3. Der Grund dafür waren fünf schwache Minuten im Mitteldrittel.

Es besteht kein Zweifel, dass die Düdingen Bulls die bessere Mannschaft sind als Servette II. Die Sensler liegen in der Tabelle immer vor den Genfern und dominieren meist auch die Direktpartien–und dennoch haben sie immer grösste Mühe, zu Punkten zu kommen. «Es stimmt, Servette bereitet uns wirklich immer Probleme», sagt Düdingens Trainer Thomas Zwahlen. Im zweiten Saisonduell setzte es für die Freiburger am Samstag die zweite Niederlage ab. Es war eine der unnötigen Sorte. «Wir haben völlig dominiert, waren aber einmal mehr sehr ineffizient», sagt Zwahlen. «Nach dem ersten Drittel hätten wir problemlos 4:0 oder 5:0 führen können.» Doch die Düdinger führten nur 1:0. Und so reichte es den Genfern, im Mitteldrittel von fünf schwachen Minuten der Gäste zu profitieren, um das Spiel entscheidend zu drehen. Zwischen der 29. und der 34. Minute verwandelte das Team von Simon St-Hilaire den 0:1-Rückstand in eine 3:1-Führung. Zwei der drei Tore schoss Jean Savary, der 22-jährige Stürmer, der auch bereits zu 80 NLA-Einsätzen für das Fanionteam Servettes kam.

Fehlende Goalgetter

Danach kam Düdingen trotz zahlreichen Chancen nicht über den Anschlusstreffer hinaus. Es ist nicht das erste Mal, dass die Sensler in dieser Saison fahrlässig mit ihren Chancen umgehen. Für Trainer Zwahlen ist das letztlich eine Frage der Qualität der Stürmer. «Mir fehlt momentan ein Goalgetter», sagt er. Ein Grund dafür ist sicherlich das Fehlen von Sandro Abplanalp, der immer noch über Kopfschmerzen klagt, ohne die Art der Verletzung genau zu kennen. Kam hinzu, dass beispielsweise ein Valentin Catillaz nach der langen Verletzungspause noch Mängel in der Fitness aufweist oder etwa ein Philipp Fontana mit einer gebrochenen Rippe spielte.

So konnte Düdingen am Ende des Spiels nicht davon profitieren, dass Servette nur gerade mit fünf Verteidigern und neun Stürmern auflief und deshalb eigentlich über den weniger langen Atem hätte verfügen müssen als die Gäste. «Kam noch dazu, dass wir einen Schiedsrichter hatten, der alles laufen liess. Gegen ein Team wie Servette II, das ähnlich hart und dreckig spielt wie das NLA-Team von Servette, ist das natürlich nicht gut.»

Text: Matthias Fasel – Freiburger Nachrichten / Matchdetails: Regio-League / Bemerkungen: Düdingen ohne Abplanalp, Hezel, Waeny und Roggo (alle verletzt).

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