Auch in dieser Höhe siegten die Bulls mit dem absoluten Minimum

Veröffentlicht: 27. November 2014 von cbaeriswyl in Saison 2014/2015, Spielbericht
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Gegen ein völlig inferiores Vallée de Joux bestimmten die Düdingen Bulls das Spiel von A bis Z und gewannen 9:2. Insbesondere in den vielen Überzahlsituationen übertrieben es die Sensler aber mit dem Schönspielen.

Die Spannung in diesem 1.-Liga-Spiel dauerte eigentlich nur gerade 32 Sekunden–da schlug es hinter dem Gäste-Hüter Martin Zimmermann bereits ein erstes Mal ein. Bald einmal musste man sich fragen, wie dieses Vallée de Joux überhaupt vier Punkte ergattern konnte in den bisherigen 15 Meisterschaftsrunden. Zum Teil wechselten beim Tabellenschlusslicht Spieler von einem Einsatz zum anderen vom Sturm in die Verteidigung und zurück–um so zumindest drei Sturmreihen auf das Eis zu bringen. Allerdings traten auch die Sensler mit ihrem allerletzten Aufgebot an. Maic Spicher wurde dabei kurzerhand zum Verteidiger umfunktioniert. Gegen die letztplatzierten Jurassier war das aber nicht weiter tragisch, auch so konnten die Düdinger schalten und walten, wie sie wollten.

Schwierigkeiten mit der Konzentration

Düdingens Torhüter Yannic Aeby hatte erst in der 7. Minute erstmals einzugreifen. Gegen Ende des ersten Drittels konnten die Einheimischen allerdings aus mehreren zum Teil doppelten Überzahlsituationen keinen Profit schlagen. Das Powerplay sah zwar für das Auge gut aus, der gute Abschluss fehlte aber praktisch jedes Mal, weil der berühmte Querpass zu viel geschlagen wurde.

...und noch ein Tor.

…und noch ein Tor.

Dass solche Spiele für das überlegene Team auch gefährlich sein können, ist klar. Düdingen konnte derart schalten und walten, wie es wollte, dass es dazu verleitete, die eigenen Kunststückchen auszuprobieren. Und das klappte dann allzu oft nicht. Dabei hätten die Düdinger alleine mit ihrer Schnelligkeit ihre Gegner weit mehr in Bedrängnis bringen können. Somit blieb schlussendlich die einzige spannende Frage, ob es Hüter Aeby zu einem Shutout und das Team zu einem Stängeli bringen würde. Beides wurde jedoch verfehlt, weil individuelle Fehler zweimal einen Gegentreffer zur Folge hatten und andererseits vor dem Tor der letzte Kick vermisst wurde.

Das macht keinen Spass

Auch für Düdingens Coach Thomas Zwahlen machte das Spiel trotz des klaren Resultats wenig Freude. «Solche Spiele frustrieren eigentlich mehr, als dass sie etwas bringen. Da kann man nicht einmal taktisch Fortschritte machen.» Schlussendlich nehme er die drei Punkte, viel mehr gebe es nicht mitzunehmen: «In Anbetracht der Abwesenden und des Umstandes, dass auch Sassi und Fontana angeschlagen ins Spiel gingen, müssen wir diese drei Punkte nehmen und das Spiel damit abhaken.»

Text: Markus Rudaz – Freiburger Nachrichten / Foto: Christian Baeriswyl / Matchdetails: Regio-League / Bemerkungen: Düdingen Bulls ohne die verletzten Hezel, Abplanalp, Waeny, K. Roggo sowie Braichet.–Bertschy im ersten Drittel verletzt ausgeschieden.

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