Die Bulls sind für die Playoffs bereit

Veröffentlicht: 9. Februar 2015 von cbaeriswyl in Saison 2014/2015

Im letzten Spiel der 1.-Liga-Masterrunde setzten sich die Düdingen Bulls gestern im Heimspiel gegen Forward Morges mit 4:2 durch. Weil die Freiburger in der Schlussphase noch zwei Treffer zuliessen, vergaben sie die Chance, den Gegner in der Rangliste noch zu überholen.

Mit einer insgesamt kämpferischen und guten Leistung zeigten die Düdinger auf, dass sie für die nun beginnenden diesjährigen Playoffs bereit sind. Dabei vermochten die Sensler sowohl in der Defensive wie auch in der Offensive zu gefallen. Mit einem sehr sicheren Hüter Yannic Aeby als Rückhalt stand man gut und liess dem Gegner nur wenige wirklich gefährliche Torschüsse zu (Schussverhältnis 27:32). Und im Sturm wurde zumeist gerade dann ein Tor erzielt, wenn der Gegner etwas mehr Spielanteile besass. Damit nahm man den ambitionierten Waadtländern jeweils gleich wieder den Wind aus den Segeln. Bei beiden ersten Treffern gingen engagierte Zweikämpfe voraus, die die Düdinger jeweils für sich entschieden und schliesslich den Puck im gegnerischen Netz versenkten.

Im Mitteldrittel besassen vorerst die Gäste wiederum einige gute Abschlussmöglichkeiten, und es brauchte schon einen Sondereinsatz von Bulls-Hüter Aeby, der in Überzahl gegen einen Morges-Stürmer noch am Boden liegend den Puck irgendwie entschärfen konnte (28.). Als Captain Lukas Bürgy in der 36. Minute im dritten Powerplay der zweite Treffer gelang, war eine Vorentscheidung gefallen. Zudem überholten die Freiburger ihren Gegner mit diesem Zwischenstand sogar in der Tabelle (Torverhältnis).

Nachlassen kostete Platzierung

Umso mehr als Joël Sassi mit einem Flachschuss zu Beginn des letzten Abschnitts sogar auf 4:0 erhöhte. Doch nun schlich sich bei den Düdinger der eine oder andere Fehlpass zu viel ein. Zudem war Morges ganz offensichtlich in seinem Stolz gekränkt und wollte sich nicht gerade so abfertigen lassen. Sie drückten nun die Sensler mehr und mehr in die eigene Zone zurück und vermochten einigen Druck auf das Freiburger Tor zu entwickeln. Es brauchte aber schon eine Strafe von Mathieu Dousse, um den Waadtländern den ersten Treffer zu ermöglichen. Und drei Minuten vor Schluss fand schliesslich auch noch Mathew Stastnys von der blauen Linie abgegebener Schuss den Weg ins Netz. Womit Morges bezüglich Torverhältnis wieder besser dastand. So kam es, dass trotz Zwei-Tore-Vorsprung die Düdinger eine halbe Minute vor Schluss zur Verwunderung vieler Zuschauer den Torhüter vom Eis nahmen, um allenfalls das eine fehlende Tor doch noch zu erzwingen. Es wollte jedoch nicht mehr fallen.

Playoff-Gegner noch offen

Düdingens Coach Thomas Zwahlen ärgerte sich zwar über den vergebenen Drei-Tore-Sieg, gestand aber seinem Team trotzdem eine gute Leistung zu: «Wir haben insgesamt sicher ein gutes Spiel geliefert. In der Schlussphase fehlten uns etwas die Fightertypen. Erfreut bin ich hingegen, dass unser Powerplay nun endlich besser läuft.» Da die Partie zwischen Neuenburg und Franches-Montagnes verschoben wurde, müssen die Sensler noch einige Tage warten, um ihren Viertelfinal-Finalgegner zu kennen. Wobei Zwahlen mit Neuenburg rechnet: «Ich gehe einmal davon aus, dass sie sich gegen Franches schonen werden, um dann gegen uns wieder voll zu gehen.»

Es dürfte also wie im Vorjahr wieder das Montandon-Team sein, das den Senslern gegenübersteht–diesmal will Düdingen aber das gute Ende für sich behalten.

Text: Markus Rudaz – Freiburger Nachrichten / Matchdetails: Regio-League

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