Düdingen Bulls weiter im Aufwind

Veröffentlicht: 14. Januar 2016 von cbaeriswyl in Saison 2015/2016
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Die Düdingen Bulls besiegten gestern Abend zu Hause den HC Sierre verdient 3:0. Den Grundstein zum Sieg legten die Sensler mit zwei frühen Toren im ersten Drittel und einem 60 Minuten lang stark spielenden Goalie Yannic Aeby.

 Mit diesen drei weiteren Zählern in der 1.-Liga-Masterround haben die Düdingen Bulls ihre Ansprüche auf Platz zwei nach der Qualifikationsphase weiter zementiert. Und vor allem haben sie mit dem vierten Sieg im vierten Spiel dieser Zwischenrunde bestätigt, dass ihre Formkurve steil nach oben zeigt. Die Walliser hielten den guten und spannenden Match wohl bis zum Ende ziemlich offen, ihre besten Skorer scheiterten jedoch Mal für Mal am Heimkeeper Yannic Aeby, der nach 60 Minuten verdientermassen einen Shutout feiern konnte. Klar, dass Trainer Thomas Zwahlen nach dem Match mit seiner Truppe zufrieden war, vorweg im ersten und letzten Abschnitt war der Sieger seinem Gegner leicht überlegen. Trotz vielen guten Chancen auf beiden Seiten sahen die gut 300 Fans nur gerade drei Tore ihrer Lieblinge.

Der Anfang des Mittwochspiels gelang dem Gastgeber bestens, nicht zuletzt dank einer Doppelstrafe gegen die Walliser. In der 3. Minute konnte der Flügel des zweiten Angriffs, Marc Spicher, seine Farben in Führung bringen. Er verwertete dabei ein präzises Zuspiel von Verteidiger Sébastien Progin. Dieser Treffer gab den Bulls noch zusätzlichen Schwung, während die Gäste einige Zeit brauchten, um sich von diesem Rückstand zu erholen. Die Unsicherheit beim Gegner nutzten die Bulls sechs Minuten später aus, diesmal schloss Gottérons Elite-Junior Dominik Schmid eine Passfolge über Simon Perdrizat und Kilian Roggo erfolgreich ab.

Von diesem Zweitorevorsprung konnten die Einheimischen in der Folge stark profitieren, denn nach dem 2:0 kam Sierre ebenfalls zu einigen gefährlichen Kontern, scheiterte aber auch in seiner besten Phase im zweiten Drittel am starken Aeby, der diesmal den Vorzug im Bulls-Tor erhalten hatte, und dies mit einer sackstarken Leistung seinem Trainer zurückzahlte. Irgendwie liessen es die Sensler nach der schnellen Führung etwas gemütlicher angehen, was Sierre nutzte, um seinerseits besser ins Spiel zu kommen. Auch deshalb endete das Mitteldrittel torlos, auch wenn die Gäste sich in dieser schwächeren Phase der Partie merklich steigern konnten.

Entscheidung zu Beginn des letzten Drittels

Anfangs des letzten Drittels kamen die Walliser nochmals zu einem Überzahlspiel, aber statt das Anschlusstor zu erzielen, kassierten die Gäste einen klassischen Shorthander und vergaben somit praktisch die letzte Chance, ins Spiel zurückzukehren. Die beiden Routiniers Philipp Fontana und Jonas Braichet starteten einen klassischen Konter, der schnelle Jurassier behielt vor Keeper Sébasien Pittet die Nerven und buchte kaltschnäuzig das dritte Tor. «Danach gingen wir keine grossen Risiken mehr ein und spielten den Match defensiv sicher nach Hause. Zudem wollten wir unserem starken Goalie helfen, den Shutout zu holen», bilanzierte Trainer Zwahlen die Schlussminuten. Auf der anderen Seite liessen die Kräfte bei den Wallisern stetig nach, auch deshalb weil ihr Trainer Daniel Wobmann die beiden ersten Blöcke lange Zeit stark forciert hatte. Einen Ehrentreffer hätte der Aufsteiger allerdings aufgrund seines Einsatzes mehr als verdient, aber immer wieder vergab man die besten Chancen dazu ziemlich leichtfertig.

Ganz ohne Probleme kamen die Bulls allerdings nicht zu diesem Heimerfolg, wegen dem kurzfristigen Ausfall von Stürmer Bryan Braaker musste Trainer Zwahlen seine Sturmreihen und Powerplay-Blöcke umstellen und zwischenzeitlich sogar ein Time-out einziehen. Aber weil die Mannschaft als eine der wenigen in der Liga über ein ziemlich ausgeglichenes Kader verfügt, konnte Düdingen die Absenzen und Umstellungen im Spiel trotzdem verkraften. Überhaupt läuft es den Bulls zuletzt bestens, und in dieser Form zählen die Sensler in den baldigen Playoffs sicher zu den Finalaspiranten in der Gruppe. Das Spiel von Sierre seinerseits ist noch etwas zu stark von ihren besten und routinierten Akteuren abhängig, aber eine Bereicherung für die Liga ist der Aufsteiger auch laut Trainer ThomasZwahlen allemal.

Quelle: Kurt Ming / Freiburger Nachrichten | Matchdetails: Regio-League

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