«Den Konkurrenzkampf weiter verstärkt»

Veröffentlicht: 22. Juni 2016 von cbaeriswyl in Interviews, Saison 2015/2016
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Im Kurzinterview mit den FN blickt Trainer Thomas Zwahlen zurück auf die vergangene Saison und nach vorne auf die kommende Saison.

Thomas Zwahlen, welches Fazit ziehen Sie aus der letzten Saison?
Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Saison. Die Abgänge konnten wir überraschend schnell verkraften. Nicht zuletzt, weil neue Leader in deren Rolle geschlüpft sind und sofort Verantwortung übernahmen. Wir hatten immer wieder mit verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen, konnten dies aber überraschend gut wegstecken.

Welche Vorkehrungen haben Sie nun für die neue Saison getroffen?
Das Team blieb ganz zusammen. Mir war es aber wichtig, junge, hungrige Spieler ins Team zu bringen. Hier hat sich die Zusammenarbeit mit dem HC Freiburg-Gottéron nun auch ausbezahlt. Mit den vier Zuzügen haben wir den Konkurrenzkampf intern weiter verstärkt. Das breitere Kader erlaubt uns nun aber auch, Ausfälle besser zu kompensieren. Ich möchte so lange wie möglich wieder mit vier Linien spielen, allenfalls auch in der Verteidigung.

Was für Ziele haben Sie sich gesetzt?
Ziel muss sicher sein, nach der Masterround mindestens auf Rang vier zu liegen. Aber wir müssen uns auch klar darüber sein, dass dies nicht einfach wird. Gerade Aufsteiger Villars wird sicherlich mit einigen Ambitionen antreten. Im Abschluss müssen wir sicher noch konsequenter und erfolgreicher sein. Da für mich neben Talent und Spielverständnis der Teamgeist das A und O ist, arbeite ich weiterhin sehr stark mit dieser Komponente.

Welche Herausforderungen würde ein Mitmachen bei der Super-1.-Liga bringen?
Wir kennen nach wie vor die Details noch nicht, weshalb es schwierig ist, hier zu antworten. Aber ich teile die Meinung des Präsidenten, dass wir nach Kenntnisnahme der Bedingungen gut überlegen müssen, was für uns das Mitmachen bedeutet. Denn die Belastung für die Amateurspieler ist bereits heute sehr hoch. Wenn dann Spieler allenfalls aussteigen, weil es ihnen zu viel wird, dann haben wir ein echtes Problem. Und nur als Kanonenfutter möchten wir dann dort auch nicht dabei sein.

Quelle: Markus Rudaz / Freiburger Nachrichten (18.06.2016)

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