Die Bulls erfolgreich zurück im Alltag

Veröffentlicht: 3. Oktober 2016 von cbaeriswyl in Saison 2016/2017, Spielbericht
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Mit 5:3 haben die Düdingen Bulls am Samstag das prestigeträchtige 1.-Liga-Spiel gegen Uni Neuenburg gewonnen. Je länger die Partie dauerte, desto mehr gewannen die Sensler die Oberhand.

Vier Tage hatte Düdingens Trainer Thomas Zwahlen nach dem Cup-Spiel gegen Genf-Servette Zeit, um seine Mannschaft wieder auf den 1.-Liga-Alltag einzustimmen. Keine leichte Aufgabe nach einem solch emotionalen Highlight – und als solches darf das Spiel gegen den NLA-Profiverein für die Düdinger Amateure durchaus bezeichnet werden. «Am Mittwoch haben wir das Training ausgelassen, und auch am Donnerstag machten wir einen Ruhetag, damit die Spieler ihre Batterien wieder aufladen konnten», sagt Zwahlen. «Am Freitag hakten wir dann den Cup-Fight ab und schauten nach vorne. Die Spieler haben es ziemlich rasch geschafft, den Fokus auf das Derby gegen Uni Neuenburg zu richten.»

Schmeichelhafte Führung

Dennoch hatten die Sensler am Samstag anfangs Mühe, den Tritt zu finden. Neuenburg, für seine offensive Stärke bekannt, setzte die Düdinger stark unter Druck. «Wir hatten Mühe, Ordnung in unser Spiel zu bringen», bilanzierte Thomas Zwahlen nach der Partie. Dennoch waren es die Bulls, die das Skore eröffneten. Bereits nach 131 Sekunden versorgte Kilian Roggo nach einem Konter den Puck im Neuenburger Gehäuse.

Die Gastgeber erholten sich allerdings rasch von diesem Rückschlag und drückten die Düdinger weiter in die Defensive, ein Torerfolg wollte ihnen allerdings nicht gelingen. Die Gäste zeigten sich im Abschluss wesentlich kaltblütiger und erhöhten durch Benjamin Bussard – erneut durch einen Konterangriff – auf 2:0. «Der zweite Treffer fiel entgegen dem Spielverlauf», gab Trainer Zwahlen zu. Zwar verkürzte der letztjährige Bulls-Spieler Sandro Abplanalp in seiner typischen Art fünf Sekunden vor der ersten Sirene noch auf 1:2, der knappe Pausenrückstand schmeichelte den Düdingern dennoch.

Den Gegner «weichgekocht»

Im zweiten Drittel war es Juris Zandovskis, der für einen grossen Aufreger sorgte. Bei Spielhälfte streckte der Neuenburger auf offenem Eis Sandro Thom mit einem hässlichen Check gegen den Kopf nieder und wanderte unter die Dusche. Zwar kassierten die Bulls in der fünfminütigen Überzahl einen Shorthander zum 2:2, der Ausschluss Zandovskis’ kippte die Partie aber doch. Als nämlich wenig später Sandro Abplanalp verletzt ausschied, gingen den Platzherren die Spieler aus. «Neuenburg, das nur mit drei Linien angetreten war, ging mit Fortdauer des Spiels der Schnauf aus. Wir spielten mit unseren vier Linien durch und konnten so den Gegner weichkochen», sagte Zwahlen. Jean Ayer (39.), erneut Youngster Bussard (53.) und Teamoldie Philippe Fontana in Unterzahl (59.) sorgten für die Entscheidung.

Kurz vor Schluss verkürzte Neuenburg noch auf 3:5, am Ausgang des Spiels änderte dies aber nichts mehr. «Der letzte Gegentreffer wäre nicht nötig gewesen, da waren meine Spieler gedanklich wohl schon unter der Dusche», schmunzelte Zwahlen. «Alles in allem war es aber ein verdienter Sieg.»

Quelle: Michel Spicher / Freiburger Nachrichten

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