Die Bulls sind zurück im Geschäft

Veröffentlicht: 4. März 2017 von cbaeriswyl in Saison 2016/2017
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Simon Perdrizat und die Bulls haben noch lange nicht genug.

Die Düdingen Bulls sind am Donnerstag in Lausanne haarscharf am Saisonende vorbeigeschrammt. Dank des 3:2-Siegs nach Verlängerung haben sie in der Halbfinal-Serie aber auf 1:2 verkürzt. «Nun sind wir sehr gefährlich», sagt Trainer Thomas Zwahlen.

Als Yann Millet und Loïc Mora Star Forward zu Beginn des Schlussdrittels mit einem Doppelschlag 2:1 in Führung brachten, waren die Düdinger Spieler schon so gut wie in den Ferien. Schliesslich lagen sie in der Best-of-5-Serie bereits 0:2 zurück. Doch die Sensler 1.-Ligisten zeigten am späten Donnerstagabend einmal mehr Charakter. Weil Philipp Fontana in der 53. Minute einen Schuss von Mathieu Dousse ablenkte, retteten sie sich in die Verlängerung. Dort war das Saisonende ein zweites Mal nah. Nach Strafen gegen Valentin Catillaz und Mathieu Dousse spielten die Bulls in der 64. Minute 41 Sekunden lang in doppelter Unterzahl. Nicht zuletzt dank des starken Torhüters Damian Guggisberg überstanden die Gäste allerdings auch diese brenzlige Situation – und schossen eine Minute später durch Ludovic Hayoz selbst das Siegtor.

Saisonende oder Belle?

Damit liegt das im Sport so oft zitierte Momentum nun definitiv aufseiten der Düdinger. «Star Forward hatte bereits alles in der Hand», sagt Bulls-Trainer Thomas Zwahlen. Das könne Spuren hinterlassen. Die Bulls ihrerseits haben sich am Donnerstag sozusagen ein weiteres Leben geschenkt und können trotz 1:2-Rückstand in der Serie mehr oder weniger befreit aufspielen. «Nun sind wir sehr gefährlich», bringt es Trainer Thomas Zwahlen auf den Punkt.

Nachlassen können sich die Bulls weiterhin keines leisten. Im Spiel vier heute (17.30 Uhr) in Düdingen sind sie erneut zum Siegen verdammt. Bei einer Niederlage ist die Saison zu Ende, bei einem Sieg winkt am Dienstagabend die Belle in Lausanne. Grosse Bedeutung wird auch heute wieder dem ersten Treffer zukommen. Sämtliche drei Partien waren bisher eng, hart umkämpft und torarm. Es überrascht deshalb nicht, dass stets die Mannschaft gewann, die das erste Tor erzielte.

Quelle: Matthias Fasel / Freiburger Nachrichten

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