Archiv für die Kategorie ‘Saison 2011/2012’

Ab der kommenden Saison werden diverse Auswärtsspiele des HC Düdingen Bulls live über Internet im Hockey Fanradio zu hören sein. Tinu und Urs werden bei rund 11 Spielen vor Ort sein und euch berichten, wie es auf dem Eis zu und her geht.  Wie und wo ihr den Livestream empfangen könnt, erfahrt ihr auf unserer Fanradio-Seite auf der Bulls-Homepage. Grundsätzlich könnt ihr überall, wo ihr Internet habt, das Spiel mitverfolgen; egal ob am Computer, Telefon oder Tablet. Das Hockey Fanradio bedient euch weltweit!

Welche Spiele es sein werden, steht im Moment noch nicht fest. Wir halten euch aber auf dem Laufenden, sobald wir mehr wissen.

Da es bis zum Saisonstart, der vermutlich mit drei Auswärtsspielen beginnen wird, noch eine ganze Weile dauert, hat Tinu etwas in seinem Radioarchiv rumgestöbert. Dabei ist er auf eine interessante Übertragung gestossen: Wiki-Münsingen gegen die Bulls am FS Coup aus dem Jahre 2011.

 

Leider ging die Partie mit einer Niederlage für unsere Jungs aus, aber hörenswert ist sie allemal. Und sie verkürzt die Wartezeit bis es endlich wieder losgeht!

Holzfällerhockey mit tristem Ende

Veröffentlicht: 15. Februar 2012 von cbaeriswyl in Saison 2011/2012

Die Düdingen Bulls waren in den letzten Jahren bekannt dafür, dass sie auch einen Playoffrückstand mit viel Kampf wettmachen konnten. Diesmal war aber alles etwas anders – auch das ein Spiegelbild einer durchzogenen Saison.

Mit der gestrigen 1:5-Niederlage gegen Forward Morges und dem damit verbundenen Ausscheiden in den Playoffviertelfinals der 1. Liga hat der HC Düdingen Bulls sein Saisonziel, die Halbfinals, klar verpasst. Die zahlreich erschienenen Zuschauer mussten gestern schon bald erkennen, dass das Feuer irgendwie nicht so richtig brennen wollte in diesem Team.
Dazu kam, dass gegen die konterstarken Waadtländer der frühe Gegentreffer in Unterzahl zusätzlich Gift für die Düdinger Moral war. Die Anspannung war den Spielern buchstäblich am Gesicht abzulesen: Verbissen versuchten sie, das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Aber trotz mehr Spielanteilen der Bulls hatte man auf der Tribüne kaum den Eindruck, als ob sich am Verdikt des Ausscheidens noch etwas ändern könnte.

Anschlusstreffer gab neue Hoffnung 

Dank eines guten Hüters Yannic Aeby vermochten die Sensler das Spiel aber weiterhin offen zu halten. Bei der x-ten Überzahlsituation war es schliesslich Routinier Andreas Keller, der bezeichnenderweise den Puck im dritten Anlauf am äusserst starken Hüter Thuillard vorbeibrachte (35.). Das Spiel wurde nun zunehmend gehässig, insbesondere, als Düdingens Thomas Fasel das Eis blutend verlassen musste, sein Gegenspieler jedoch nur eine kleine Strafe erhielt, erhitzten sich die Gemüter. Düdingens Präsident Josef Baeriswyl tigerte auf der Tribüne herum, als ob es um den Meistertitel ginge. Sämtliche Düdinger Hoffnungen wurden jedoch noch vor Drittelsende zerschlagen, als die Gäste abermals eine Überzahlsituation auszunutzen wussten.

Kehrauspartie zum Schluss 

Im letzten Drittel brachten die Düdinger kaum noch einen Fuss vor den anderen. Müdigkeit, Frust und Ratlosigkeit brauten sich zu einem miserablen Mix zusammen, der in drei zusätzliche Gegentreffer mündete.

Nach dem Spiel stellte sich Düdingens Trainer Thomas Zwahlen jedoch schützend vor seine Jungs: «Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen. Sie haben gekämpft. Aber wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen, lagen in den Aktionen immer zurück.» Der frühe Gegentreffer und die einmal mehr eklatante Powerplay-schwäche nannte er als Hauptgründe für den tristen Abschluss dieser mit Hochs und Tiefs gespickten Saison. «Die Playoffs waren für uns eigentlich das Spiegelbild der ganzen Saison. Wir waren als Team in der Garderobe toll, aber auf dem Eis passte es irgendwie nicht zusammen.»

Auch dem Trainer war zudem nicht entgangen, dass gewisse gestandene Spieler sicherlich nicht ihre beste Saison gespielt haben. «Wir müssen gewiss die eine oder andere Ergänzung ins Team einbauen», blickt Zwahlen, der mit seinem Assistent beim HC Düdingen bleibt, nach vorne. Dabei denkt er vorab an den Einbau von jungen Spielern, die den Umbau und die Erneuerung, die dieses Jahr eingesetzt haben, weiterführen sollen.

Telegramm 

Düdingen – Forward Morges (0:1; 1:1; 0:3)

Eishalle SenSee. – 647 Zuschauer. – SR: Dipietro (Jordi, Dreyfus). Tore: 3. V. Deriaz (M. Stastny, Ausschluss Bürgy) 0:1; 35. Keller (Holzer, Sassi; Ausschluss V. Deriaz) 1:1; 39. N. Deriaz (Merz; Ausschluss Brunner) 1:2; 47. Merz (Müller; Ausschluss Fasel) 1:3; 49. V. Deriaz (Merz, De-Camilli) 1:4; 59. M. Stastny (T. Stastny, Zryd) 1:5.

Strafen: 10-mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Ayer) gegen die Bulls, 9-mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Burri) gegen Morges

HC Düdingen Bulls: Aeby; Bertschy, Zwahlen; Rigolet, Jamusci; D. Roggo,
L. Dorthe; Fasel, Rigolet, Abplanalp; Ayer, Sassi, Holzer; Bürgy, Keller, Baeriswyl; Catillaz, Brunner.

Forward Morges: Thuillard; N. Deriaz, Burri; Zryd, Neuschwander; Stockburger, Müller; V. Deriaz, Merz, De-Camilli; Joliat, M. Stastny, T. Stastny; Kursner, Grand, Collaud.

Bemerkungen: Bulls ohne K. Roggo (verletzt). Ab 2. Drittel ohne Bürgy (Zähne ausgeschlagen). Fasel im 2. Drittel während fünf Minuten nach Kopfverletzung out. Catillaz mit Fussverletzung im 3. Drittel ausgeschieden. – 39. Timeout Morges, 52. Time-out Bulls.

Textquelle: FN

Ab sofort ist Verlieren verboten

Veröffentlicht: 13. Februar 2012 von cbaeriswyl in Saison 2011/2012

Die Düdingen Bulls haben am Samstag bei Forward Morges mit 2:3 nach Penaltyschiessen verloren und liegen im 1.-Liga-Playoff-Viertelfinal (best of 7) nunmehr mit 1:3 im Rückstand.

2:2 stand es, als auf der Matchuhr in Morges die 19. Minute der Overtime angebrochen war. Joël Sassi hatte bei einem geschenkten Penalty den so dringend benötigten Sieg auf der Schaufel. Doch der ehemalige Nationalliga-A-Stürmer scheiterte an Forward-Hüter Gregory Thuillard.
Eine Prise Pech…

Trotzdem wäre es falsch, Sassi die Schuld für die dritte Niederlage im vierten Spiel gegen die Waadtländer zuzuschreiben. Bereits Minuten vorher hatten die Düdinger alles in den eigenen Händen gehabt, als sie während fast drei Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis gestanden hatten. Doch der schwarze Kobold wollte einfach nicht ins Tor. «Da hatten wir auch wirklich Pech», sagt Trainer Thomas Zwahlen. «Ein Lattenknaller hier, eine unmögliche Parade des Goalies da – der Puck wollte nicht rein.» Insgesamt sei es eine völlig ärgerliche Niederlage gewesen, sagt der Berner. «Denn schlecht gespielt haben wir nicht.»

…aber auch Unvermögen

Wie so oft in den Playoffs waren auch in diesem Match die Spezialsituationen matchentscheidend: Die Gastgeber erzielten ihre zwei Treffer in Überzahl, die Bulls liessen alle Powerplay-Chancen aus. «Ganz klar, Morges hat diese Situationen besser ausgenützt. Wir müssen uns diesbezüglich deutlich steigern», fordert Thomas Zwahlen. Im Spiel bei Vollbestand dominiere sein Team. «Aber das nützt nichts, wenn man die Chancen versiebt. Früher oder später rächt sich dies einfach.»

Ein Charaktertest 

Nach vier Partien stehen die Bulls in dieser Serie mit dem Rücken zur Wand. Ab morgen im Heimspiel heisst es «Verlieren verboten». «Jetzt, in einer solchen Situation, zeigt sich der Charakter der Mannschaft. Der Druck muss nun weg sein. Wir müssen die Dinge endlich zu Ende führen. Bisher war es so, dass wir zu wenig dorthin gegangen sind, wo es heiss und brenzlig ist, wo es wehtut.» Das Potenzial, diese Viertelfinals zu überstehen, sei da, ist sich Thomas Zwahlen sicher.

Aeby verdrängt Dorthe 

«Ich bin mir absolut sicher, dass wir die Serie noch drehen. Und das sag ich nicht einfach so. Am Dienstag spielen wir zuhause, diesen Vorteil müssen wir nutzen.» Im Tor wird dann wie am Samstag erneut der junge Yannic Aeby stehen. «Er hat seine Chance gepackt und Frédéric Dorthe momentan den Rang abgelaufen», sagt Düdingen-Trainer Thomas Zwahlen.

Textquelle: FN