Mit ‘Markus Rudaz’ getaggte Beiträge

Kevin Fleuty jubelt nach einem seiner vier Tore für die Bulls.

In einer zerfahrenen Partie wussten die Düdingen Bulls in der MySports League beim 5:1-Heimsieg gegen den EHC Chur mit einer guten Chancenauswertung zu gefallen. Kevin Fleuty traf gleich viermal.

Die Bulls erlebten dieser Tage eine äusserst intensive Zeit. Am Samstag bestritten sie das vierte Spiel innert einer Woche. Zudem musste das Trainergespann Zwahlen/Dreyer gleich auf fünf Stammspieler verzichten. Während des Spiels gesellte sich auch noch Verteidiger Damian Roggo zu den Verletzten. Notgedrungen hiess deshalb für die Bulls die Devise: Möglichst haushälterisch mit den Kräften umgehen und die Chancen resolut ausnutzen. Und dieses Konzept ging schlussendlich perfekt auf: Hinten war Hüter Fabian Zaugg das gewohnte Bollwerk und brachte die gegnerischen Stürmer fast zur Verzweiflung. Die Düdinger Verteidigung, arg dezimiert, hatte zwar einige heikle Momente zu überstehen, kämpfte aber aufopfernd und vermochte sich im Laufe des Spiels auch besser auf die überfallartig vorgetragenen Churer Vorstösse einzustellen. Und im Sturm wirbelte die neu zusammen gestellte Linie mit Kevin Fleuty, Joel Sassi und Yann Langel gewaltig.

Chur die aktivere Mannschaft

Von Beginn an waren es die Gäste, die mehr in Scheibenbesitz waren. Allerdings vermochten sie zumeist zwar schnell bis ins Düdinger Drittel vorzustossen, waren dann aber dort zu wenig gradlinig, und zudem liess die Freiburger Hintermannschaft vor dem Tor nur wenig anbrennen. Die Einheimischen hatten jedoch in der Folge oftmals grösste Mühe, sich aus dem eigenen Drittel wieder zu lösen. Zu oft ging der Puck bereits nach einem ungenauen Pass an der Bande bereits wieder verloren. Wenn es dann aber einmal nach vorne ging, vermochten die Düdinger schnell auf Modus Angriff zu schalten. Schön dabei die Führung durch Kevin Fleuty, der sich an der Mittellinie den Puck schnappte, mehrere Gegner stehen liess und schliesslich auch Torhüter Sarkis bezwang (6.). Damit war die Ausgangslage für die Düdinger nochmals besser geworden, konnten sie doch so ihre Kontertaktik noch besser umsetzen. Allerdings handelten sich die Bulls im gegnerischen Drittel immer wieder unnötige Strafen ein, was Kräfteverschleiss bedeutete. Immerhin funktionierte das Boxplay hervorragend, und man überstand sogar eine fast zweiminütige doppelte Unterzahl unbeschadet.

Etwas Glück brauchte es auch

Auch im Mitteldrittel hatten die Bündner etwas mehr vom Spiel. Die Düdinger setzten mit ihren schnellen Kontern aber immer wieder kleine Nadelstiche – vorerst allerdings ohne weiteren Torerfolg. Erst in der 29. Minute war es erneut Fleuty, der seine Farben mit zwei Längen in Führung brachte. Danach setzten aber auch die Gäste noch einen Zacken zu. Nun stand Düdingen-Hüter Zaugg vermehrt im Brennpunkt des Geschehens. So rettete er mirakulös gegen Churs Topskorer Sieber (33.). Und als er dann einmal geschlagen gewesen wäre, war Glücksgöttin Fortuna zur Stelle und liess Pfennichs Puck von der Latte abprallen (37.). Praktisch im Gegenstoss gelang Simon Perdrizat Backhand der dritte Treffer und damit eine Vorentscheidung.

Im letzten Drittel war Chur zwar redlich bemüht, endlich zu skoren. Es dauerte aber bis zu einem Powerplay zur Drittelsmitte, bis der Puck endlich im Tor von Zaugg landete. Für einmal wurde der Torhüter von einem Schuss überrascht und liess den Puck aus der Fanghand ins Tor kullern. Doch nur zwei Minuten später lancierten die beiden endlich erwachten Skorer Langel und Fleuty einen unwiderstehlichen Konter und versetzten den Gästen den endgültigen Todesstoss. Die Steinböcke gaben zwar nicht auf, aber so wirklich an ein Aufholen konnten auch sie nicht mehr glauben.

Kontertaktik ideal umgesetzt

Natürlich war sich auch Bulls-Trainer Thomas Zwahlen bewusst, dass sein Team normalerweise zu Hause anders spielt, aber den Umständen entsprechend konzentrierten sie sich diesmal auf das Konterspiel: «Ja, wir agierten eigentlich wie normalerweise auswärts. Das gelingt uns immer wieder recht gut. Auch heute haben wir das sehr gut umgesetzt.» Ein notwendiges Quäntchen Glück sei dabei natürlich enorm wichtig, meinte Zwahlen weiter. Dabei sei die Ausgangslage für seine Spieler alles andere als einfach gewesen: «Wir hatten am Freitag nur ein kurzes Training. Deshalb war es für die völlig neu zusammengesetzten Linien nicht einfach, sich im Spiel sofort zu finden.» Vorab seinen Abwehrleuten inklusive Torhüter Zaugg attestierte der Trainer eine sehr gute Leistung. «Und im Sturm haben wir unsere Chancen genutzt. Allerdings war dann die Defensivarbeit der ersten Linie nicht immer so, wie ich sie gerne gehabt hätte.»

Mit diesem Sieg konnten die Düdinger zu den beiden vor ihnen liegenden Teams Seewen und Basel aufschliessen und sind weiterhin im Playoff-Rennen, wobei wohl aus den verbleibenden drei Spielen drei Siege resultieren müssen, um am Ende über den Strich zu klettern.

Telegramm
Düdingen – Chur 5:1 (1:0, 2:0, 2:1)

Eisbahn Sense-See. 392 Zuschauer. SR: Fausel (Bachelut, Feuz). Tore: 6. Fleuty (Langel, Sassi) 1:0; 29. Fleuty (Sassi) 2:0; 39. Perdrizat (Braichet, Thom) 3:0; 51. Urech (Sieber, Gemperli; Ausschluss Krebs) 3:1; 53. Fleuty (Langel, Sassi) 4:1; 58. Fleuty (Sassi, Langel) 5:1. Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen die Bulls, 3-mal 2 Minuten gegen Chur.

HC Düdingen Bulls: Zaugg; Bertschy, Zwahlen; Hayoz, D. Roggo; Thom, Nussbaumer; Langel, Sassi, Fleuty; Kessler, Krebs, Bussard; Dousse, Perdrizat, Braichet; Knutti.

EHC Chur: Sarkis; Schwab, Engler; John, Urech; Arpagaus, Fischer; Scherrer, Gemperli, Sieber; Lampert, Bigliel, Ehinger; Frehner, Horber, Infanger; Pfennich, Pozzorini, Schaub.

Bemerkungen: Düdingen ohne Abplanalp, K. Roggo (Beruf) sowie ohne die verletzten Fontana, Spicher und Blanchard. Lattenschuss Pfennich (37.). D. Roggo fällt im 2. Drittel infolge einer Verletzung aus.

MySports League: Brandis – Basel-Kleinhüningen 5:6 n.V. Thun – Dübendorf 3:4 n.V. Sion-Nendaz – Uni Neuenburg 4:3. Düdingen – Chur 5:1. Bülach – Wiki-Münsingen 6:3. Star Forward Lausanne-Morges – Seewen 3:2. Rangliste: 1. Sion-Nendaz 29/58 (119:76). 2. Dübendorf 29/52 (94:75). 3. Wiki-Münsingen 29/51 (105:101). 4. Brandis 29/48 (98:88). 5. Bülach 29/48 (91:85). 6. Star Forward Lausanne-Morges 28/44 (83:72). 7. Thun 29/44 (97:97). 8. Basel- 28/40 (95:102). 9. Seewen 29/40 (98:115). 10. Düdingen 29/40 (91:98). 11. Chur 29/36 (96:90). 12. Neuenburg29/18 (69:137).

Quelle: Markus Rudaz / Freiburger Nachrichten

Den ersten Bewährungstest vergeigt

Veröffentlicht: 17. Januar 2018 von cbaeriswyl in Saison 2017/2018, Spielbericht
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Der Düdinger Luca Knutti entwischt seinem Gegenspieler.

Nach einer wenig inspirierten Leistung haben die Düdingen Bulls gestern Abend in der MySports League gegen den Strichkonkurrenten EHC Thun hoch mit 1:6 verloren. Die Verletztenliste wird zudem länger.

Die Düdinger begannen die Partie gegen Thun äusserst nervös – eine Nervosität, die sie lange nicht abzustreifen vermochten. Die Berner ihrerseits spielten entschlossener, gewannen viele Zweikämpfe und schufen sich auch wesentlich mehr Torchancen. Die Sensler konnten sich wie schon oft bei Torhüter Fabian Zaugg bedanken, dass sie im ersten Drittel keinen Gegentreffer kassierten.

Sassis Ablenker

In der eigenen Zone spielten die Gastgeber fahrig und immer wieder mit Puckverlusten an der Bande oder beim ersten, so wichtigen Pass. Und wenn die Bulls einmal bis vor das gegnerische Tor kamen, blieb es meistens bei schwachen und wenig platzierten Verlegenheitsschüsschen. So war es denn auch ein solcher Schuss von Ludovic Hayoz, flach von der blauen Linie aus geschossen, der noch von Joël Sassi abgelenkt wurde und den Senslern die Führung brachte.

Auch in der Pause vermochte offenbar Düdingens Coach Thomas Zwahlen sein Team nicht wachzurütteln. Es ging nämlich im gleichen Stil weiter. Thun legte sogar noch einen Zacken zu und schnürte die Bulls immer wieder in deren Drittel ein. Vorerst hielt Zaugg seinen Kasten noch rein. Doch kurz nach Spielhälfte war auch er machtlos, als Thuns Topskorer Joel Reymondin einen Konter erfolgreich abschloss.

Völlig eingebrochen

Wenig später vermochten sich die Düdinger für einmal vor dem Thuner Tor zu installieren. Doch plötzlich ging es ihnen zu schnell ab in die Gegenrichtung, und Studerus brachte die Gäste erstmals in dieser Partie in Führung. Eine Führung, die zu diesem Zeitpunkt absolut verdient war.

Zu Beginn des letzten Drittels konnten die Düdinger während vier Minuten in Überzahl spielen. Doch auch so brachten sie nur wenig zustande. Pech dabei auch für Yann Langel mit seinem Lattenknaller – vielleicht hätte das neue Kräfte mobilisiert. So bedeutete das 3:1 für die Thuner in der 49. Minute die Vorentscheidung: Zuerst knallte Lüthis Schuss an den Pfosten, doch Topskorer Joel Reymondin stand einmal mehr goldrichtig. Danach war Lichterlöschen bei den Bulls. Durch drei Ausfälle (Fontana, Blanchard, Bertschy) arg geschwächt, vermochten sie sich nicht mehr aufzulehnen.

Düdingens Trainer Thomas Zwahlen bedauerte, dass sein Team den Spielplan nicht aufs Eis brachte: «Bei uns fehlte von Beginn weg die notwendige Energie. Wir machten schlicht zu viele Fehler schon in der eigenen Zone.» Man habe trotz allem zu Beginn des letzten Drittels noch weiter hoffen können. «Die drei Verletzungen waren dann aber definitiv zu viel», bilanzierte der Trainer.

Telegramm
Düdingen – Thun 1:6 (1:0, 0:2, 0:4)

Eishalle Sense-See. – 287 Zuschauer. – SR: Rohrer (Jean-Mairet, Humair). Tore: 18. Sassi (Hayoz) 1:0. 33. J. Reymondin 1:1. 39. Studerus (Lorenz, Weber) 1:2. 49. J. Reymondin (G. Reymondin, Lüthi) 1:3. 52. G. Reymondin (Lüthi, J. Reymondin) 1:4. 54. Brechbühl (Stettler) 1:5. 56. Inniger 1:6. Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Düdingen; 5-mal 2 Minuten gegen Thun.

HC Düdingen Bulls: Zaugg; Bertschy, Zwahlen; Hayoz, D. Roggo; Blanchard; Abplanalp, Sassi, Fleuty; Dousse, Fontana, Langel; Bussard, Krebs, Braichet; Knutti, Perdrizat, Kessler; Nussbaumer.

EHC Thun: Schmid; Studerus, Kaufmann; St. Keller, Bigler; M. Keller, Weber; Inniger, Steiner; Boss, Rossel, Eicher; Lüthi, J. Reymondin, G. Reymondin; Köhler, Lorenz, Gugelmann; Stettler, Brechbühl.

Bemerkungen: Bulls ohne K. Roggo. Anfang 3. Drittel fallen Fontana (Rücken), Blanchard (Handbruch) und Bertschy (Puck ins Gesicht)aus. Lattenschuss Langel (46.); Pfostenschuss Lüthi (49).

MySports League. Resultat: Wiki- Münsingen – Star Forward 2:1 (1:0, 1:0, 0:1).

Rangliste: 1. Sion-Nendaz 27/52 (108:72). 2. Wiki-Münsingen 28/51 (102:95). 3. Dübendorf 27/50 (89:70). 4. Brandis 27/44 (89:80). 5. Thun 28/43 (94:93). 6. Bülach 27/42 (83:81). 7. Star Forward Lausanne-Morges 27/41 (80:70). 8. Seewen 27/40 (94:108). 9. Düdingen 28/37 (86:97). 10. Basel-Kleinhüningen 26/36 (85:94). 11. Chur 27/35 (92:81). 12. Uni Neuenburg 27/18 (65:126).

Quelle: Markus Rudaz / Freiburger Nachrichten

Der Düdinger Kevin Fleuty (r.) versucht den Sittener Goalie aus spitzem Winkel zu düpieren.

Gegen Sion, den Leader der MySports League, brauchten die Düdingen Bulls gestern eine gute Defensivleistung und einen starken Torhüter Fabian Zaugg. In der Overtime kamen die Sensler zum etwas glücklichen 3:2-Erfolg.
Sowohl die Düdingen Bulls auch der Gast aus Sion zeigten ein punkto Tempo und Intensität starkes Spiel. Es wurde jeweils rasch auf Angriff umgestellt, die Pässe kamen in die Tiefe und beschleunigten so die Partie zusätzlich. Auch wenn dabei manchmal etwas die Genauigkeit in den Pässen fehlte, so lieferten sich die zwei Mannschaften doch einen äusserst interessanten Fight. Allerdings gab es schlussendlich doch nicht allzu viele Torchancen, weil die jeweiligen Defensiv-Linien gut standen und nur wenig gefährliche Torschüsse zuliessen. Dabei hatten die Sittener die etwas besseren Abschlussmöglichkeiten, scheiterten aber jeweils am starken Düdinger Goalie Fabian Zaugg.
Zerfahrenes Mitteldrittel

Hatte das erste Drittel kaum 25 Minuten gedauert, war das Mitteldrittel wesentlich harziger. Die Sittener stichelten dabei immer wieder gegen den Düdinger Topskorer Sandro Abplanalp, der sich denn auch provozieren liess und zweimal auf der Strafbank Platz nehmen musste. In der 23. Minute konnten die Düdinger zum zweiten Mal mit einem Mann mehr agieren. Doch bereits nach knapp dreissig Sekunden fuhren die Walliser einen Konter, und Chuard versenkte schlussendlich den Abpraller ohne Mühe.

In der Folge brauchten die Düdinger eine Weile, um wieder zu ihrem Spiel zu finden. Schliesslich profitierten sie von einem weiteren Sittener Ausschluss und glichen durch den an vielen guten Offensivaktionen beteiligten Captain Michel Zwahlen aus. Und anderthalb Minuten vor der Drittelspause gingen die Einheimischen sogar in Führung: Langel drückte erneut im Powerplay den Puck nach mehreren Versuchen über die Linie.

Der Stadionspeaker war noch daran, den Torschützen auszurufen, als es bereits auf der anderen Seite einschlug. Für einen Moment verloren die Düdinger die Übersicht in ihrer eigenen Zone, und prompt gelang Loeffel aus spitzem Winkel der 2:2-Ausgleich.

Ein Abnützungskampf

Im dritten Abschnitt besannen sich die beiden Teams wieder auf ihre defensive Stabilität. Allerdings hatten die Sittener die etwas vielversprechenderen Tormöglichkeiten. Aber im Tor der Düdinger stand Fabian Zaugg weiterhin wie eine Mauer und fischte sich Puck um Puck. Düdingen seinerseits versuchte wieder mit langen Pässen das Spiel schnell nach vorne zu tragen. Doch im Gegensatz zum Startdrittel kamen die Pässe zu oft nicht an und führten zu unerlaubten Befreiungsschlägen. Und allmählich zollten die Düdinger ihrem enormen Einsatz auch kräftemässig Tribut. Immer mehr verlagerte sich so das Geschehen in das Sensler Drittel, und Gegenangriffe wurden seltener. Zudem fehlte den Bulls zusehends der Saft in den Beinen, um Angriffe bis zum Schluss durchzuziehen. Die letzten Minuten wurden so zum Spiessrutenlauf, doch die Düdinger hielten dem massiven Sittener Druck stand.

Nach anderthalb Minuten in der Verlängerung wanderte Sittens Girardin wegen eines Fouls korrekterweise auf die Strafbank. Und die Sensler liessen sich nicht zweimal bitten: Mit einem Mann mehr auf dem Eis zog Captain Michel Zwahlen von der blauen Linie ab, und vor dem Tor schob Jan Krebs den abprallenden Puck über die Linie zum viel umjubelten Sieg.

Zwahlen mit Spiel nicht zufrieden

Auch wenn sich Düdingens Trainer Thomas Zwahlen über den Overtime-Sieg freute, so war er doch mit dem Gezeigten nicht ganz zufrieden: «Wir vermochten die Energie, die uns der ärgerlich verschenkte Sieg bei Wiki-Münsingen verliehen hatte, nicht wirklich aufs Eis zu bringen.» Phasenweise habe man oftmals zu spät oder zu früh abgespielt und so immer wieder gute Angriffsmöglichkeiten vergeben. Allerdings billigte er auch dem Gegner eine starke Leistung zu: «Wir müssen aber auch anerkennen, dass Spieler wie Topskorer Seydoux ein enorm starkes Forechecking betreiben und so meine Spieler immer wieder schnell unter Druck setzten.» Nun habe man gegen alle in der vorderen Tabellenhälfte klassierten Teams einmal gewonnen, meinte Zwahlen weiter. «Doch nun werden für uns äusserst wichtige Spiele gegen Teams im Kampf um den Playoffeinzug folgen. Da müssen wir noch besser werden.»

Zuversicht verleiht dem Düdinger Teamchef, dass gestern die erste Linie zwar nicht ganz auf ihre zuletzt gezeigte Form kam, dafür jedoch die anderen Linien in die Bresche springen konnten.

Telegramm
Düdingen – Sion 3:2 n.V. (0:0; 2:2; 0:0)

Eisbahn Sense-See. – 417 Zuschauer. – SR: Jordi (Humair, Locorotondo). Tore: 23. Chuard (Wyssen; Ausschluss Pilet!) 0:1. 33. Zwahlen (Fontana, Braichet; Ausschluss Antisin) 1:1. 39. Langel (Fontana, Bertschy; Ausschluss Pilet) 2:1. 39. Loeffel (Seydoux, Girardin) 2:2. 62. Krebs (Zwahlen, Hayoz; Ausschluss Girardin) 3:2. Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen die Bulls, 8-mal 2 Minuten gegen Sitten.

HC Düdingen Bulls: Zaugg; Bertschy, Zwahlen; Hayoz, D. Roggo; Nussbaumer, Blanchard; Abplanalp, Sassi, Fleuty; Langel, Fontana, Bussard; Braichet, Krebs, Dousse; K. Roggo, Perdrizat, Kessler; Knutti.

HC Sion-Nendaz 4 Vallées: Ritz; F. Currit, Pelletier; Wüthrich, Chuard; Oudelet, Pilet; Antisin, Loeffel, Vuilleumier; Guex, Merola, Krakausas; Marois, Girardin, Seydoux; Wyssen, Bonvin, A. Currit.

MySports League. Resultate: Basel – Brandis 6:4 (3:0, 2:2, 1:2). Rangliste: 1. Sion-Nendaz 26/49. 2. Dübendorf 25/47. 3. Wiki-Münsingen 25/46. 4. Brandis 26/41. 5. Bülach 25/38. 6. Star Forward 24/37. 7. Thun 25/37. 8. Seewen 25/37. 9. Düdingen 26/37. 10. Basel 25/34. 11. Chur 25/32. 12. Uni Neuenburg 25/18.

Quelle: Markus Rudaz / Freiburger Nachrichten